Twitter, das unbekannte, unnütze Wesen?

Leserbrief zu „Nick Noltes Nasenhaar“ vom 8.11.2013 Freies Wort (Titelseite)

Auf der Titelseite des 8.11. konnten die Leser des Freien Wortes folgenden Satz lesen: „Twitter ist also eher eine Bereicherung des täglichen Lebens für all diejenigen, die wissen wollen, was sonst niemand wissen will.“ Nun frage ich mich allerdings, warum bei solch einer messerscharfen Analyse das Freie Wort dann bisher fast 8000 Kurznachrichten (Tweets) unter @freieswort an die mehr als 1400 Follower gepostet hat? Wollen all die Interessenten nur die oben beschriebene „Bereicherung des täglichen Lebens“? Vielleicht will die Online-Redaktion bei den knapp 1 Mio aktiven dt. Nutzern aber auch mit 140 Zeichen auf regionale Inhalte Appetit machen, sie auf die Webseite der Zeitung lenken und dort mit Online-Werbung Geld verdienen? Bitte, liebes Freie Wort, entscheidet Euch. Vielleicht sollte die Print-Redaktion mal die Online-Redaktion zu diesen Themen befragen, bevor auf exponierter Stelle solche meinungsstarken Artikel erscheinen.

PS: Ich bin einer der Follower, der die zeitnahe Infos per Twitter zusätzlich zur gedruckten Zeitung regelmäßig liest und bisher schätzt.

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