Linke Durchhalte-Parolen aus dem Ilm-Kreis

Vor einigen Tagen stolperte ich auf Twitter über das Infoblatt der Partei DIE LINKE aus dem Ilmkreis „LINKES ECHO 11/2013“, aus dem ich hier gerne einige Passagen zitieren möchte. Dort beschwert sich Autor/in „Mama“ wortreich über eine ablehnende Haltung gegenüber der Linken:

„Alle Ablehnung unserer Arbeit basiert auf ideologischen Blockaden. Dass es bei uns in der Partei komplette Kehrtwendungen in Bezug auf die SED
-Methoden gegeben hat.“ … „Ein kluges Wort, schon ist Mensch Kommunist.  Immer muss die Vergangenheit der Partei als Ablehnungsgrund herhalten. Frei von Substanz wird gehetzt, was das Zeug hält.“

Ja, nur 8% der Wähler haben ihr Kreuz zur letzten Bundestagswahl bei der Linken gemacht. Daraus kann man schlussfolgern, dass 92% sie ablehnen. Diese Ablehnung basiert aber nicht auf „ideologischen Blockaden“, vielmehr sind wohl 92% der Wahlbeteiligten (und damit mehr als 95% der Wahlberechtigten) nicht überzeugt von den angebotenen politischen Alternativen. Scheinbar hat es also doch nicht ganz soviel „kluge Worte“ vom Personal der Linken gegeben. Die durchschaubare Systematik will also  ablenken von dem politischen Misserfolg (der Stimmenanteil ist gesunken) und die Schuld bei den Anderen suchen, welche angeblich immer die alten Kamellen aufwärmen. Apropos Hetze: Wenn ich mich an den vergangenen Wahlkampf erinnere, fallen mir dazu eigentlich nur zwei Parteien ein- Die Linke und die NPD (teilweise waren die Parolen identisch).

Nehmen wir es mal als das was es ist. Durchhalte- und Motivations-Sprüche für ein zurückgehendes Unterstützer-Potential und die Vergreisung der Linken-Parteigänger.

Hier das Original des Info-Blattes: linkes_echo112013

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