Infrastruktur – Wege für morgen (Wirtschaftspol. Grundpositionen der IHK Südthüringen 2013)

Die Erhaltung und der Ausbau der Infrastruktur sind Grundvoraussetzung für das Funktionie-ren unserer Wirtschaftsregion. Sie zu erhalten und konsequent auszubauen ist vordringliche Aufgabe von Bund, Land und Kommune.

Die IHK Südthüringen fordert und unterstützt die Entwicklung der Projekte:

  1. Zusammenführung der Wirtschaftsräume Schmalkalden-Meiningen und Fulda durch alternative Trassenvariante der Bundesstraße B 87n unter Berücksichtigung der naturschutzfachlichen Belange; erneute Einbringung in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes 2015 durch die Länder Thüringen und Hessen,
  2. Wiederaufnahme des Bahnbetriebes auf der Strecke Ernstthal – Probstzella,
  3. zügige Umsetzung der Trassenverlegung der B 62 bei Bad Salzungen (Werraquerung) sowie der Neubaustrecke vorbei an Wernshausen und Niederschmalkalden bis hin zur Anbindung von Schmalkalden an die A 71 – Anschlussstelle Zella-Mehlis,
  4. Anmeldung des Projektes Schienenlückenschluss Südthüringen – Nordwest-Oberfranken (Werra-Bahn) durch die Landesregierungen Thüringen und Bayern für den Bundesverkehrswegeplan 2015,
  5. Verbesserung der großräumig bedeutsamen Straßenverbindung Coburg – Sonneberg – Neuhaus am Rennweg – Städtedreieck Saalfeld / Rudolstadt / Bad Blankenburg,
  6. Mittelbereitstellung zur Schaffung der Voraussetzungen zum Gefahrguttransport durch die Tunnelkette der A 71,
  7. Optimierung und Qualitätsverbesserung des ÖPNV; Teilnahme der Südthüringer Landkreise an der Verkehrserhebung des Mittelthüringer Verkehrsverbundes (VMT) mit dem Ziel, den Anschluss der Gebietskörperschaften an den VMT zu prüfen,
  8. flächendeckender Ausbau internetfähiger Kabelanschlüsse und eines Hochge-schwindigkeitsbreitbandnetzes im IHK-Bezirk bis Ende 2014.
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