Fairer Lohn = Mindestlohn?

Liebe Freunde der FDP, ich hoffe Ihr alle wisst, ein fairer Lohn bemisst sich nach der Wertschöpfung der ausgeführten Tätigkeit. Es gibt in Unternehmen Tätigkeiten die geringe Wertschöpfung erbringen (z. B. Wachdienste) und es gibt Menschen, die aufgrund von Geringqualifizierung oder anderer Handicaps nur solche Tätigkeiten ausführen können. Gibt es einen Mindestlohn, der sich nicht an der Wertschöpfung orientiert, werden Unternehmen diese Jobs mittelfristig ersetzen/wegrationalisierung (Wachleute werden durch Kamerasysteme ersetzt). Die Menschen werden dann dauerhaft zu Transferempfängern, weil sie eine ausreichend wertschöpfende Tätigkeit aus unterschiedlichen Gründen nicht ausführen können. Das erklärte und ehrenwerte Ziel, dass Menschen von ihrer Arbeit leben können, wird so nicht erreicht werden. Vielmehr wird die Sockelarbeitslosigkeit gefestigt und einem großen Personenkreis jegliche Chance auf Teilhabe am Arbeitsleben genommen. Die Orientierung des Lohnes an der Wertschöpfung ist eine Frage der Gerechtigkeit und der wirtschaftlichen Vernunft. Diese ökonomischen Basics zu ignorieren und einen politisch verordneten Mindestlohn einzuführen wird zu den oben beschriebenen Folgen führen, die sich keiner wünscht aber unausweichlich sind.

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