Berichterstattung und Kommentare von St. Blasii nicht erwünscht

Screenshort der Facebook-Seite von Zella-MehlisVor wenigen Minuten erreicht mich eine Meldung, dass die Stadt Zella-Mehlis einen Kommentar zu meinem Facebook-Kommentar abgegeben hat. Ja und, werden Sie fragen? Dieser Vorgang eieignet sich täglich millionenfach. Recht haben Sie, nur ist dieser Kommentar, der eigentlich kein solcher ist, sondern der Versuch St. Blasii in Zella-Mehlis auszugrenzen. Wörtlich heißt es:
„Sehr geehrter Herr Kaiser,
diese Seite ist für einen spontanen Austausch mit interessierten Menschen über ihre Stadt gedacht. Kommentare zu Beiträgen sollten nicht zu weit vom Thema abschweifen. Hier ist kein Platz für lange politische Statements. Bitte nutzen Sie dafür Ihre eigenen Möglichkeiten. Wir wünschen Ihnen dort anregende Diskussionen.“

Sorry, ich bin zwar ein interessierter Bürger, ich beziehe mich ausdrücklich auf den eingestellten Beitrag, ich schweife keineswegs vom Thema ab, sondern berichte aus meiner Sicht über die Veranstaltung und kommentiere Sie.  Aber ich habe verstanden, mein Input und unabhängige Berichterstattung ist nicht erwünscht.

Jetzt muss ich natürlich nachdenken, wie ich mich weiter verhalte. Stimme ich in die „Hofberichterstattung“ mit ein, ziehe ich mich aus der öffentlichen Diskussion zurück oder werde ich weiter sachlich, konstruktiv und manchmal auch kritisch von den wichtigen Inhalten der Ausschuss- und Stadtratssitzungen berichten? Riskiere ich aber nicht mit Meinungsäußerung vielleicht die Aberkennung der Stadtbürgerstaft oder gar Schlimmeres. Zu St. Blasii´s Zeiten gefährdete man schon mal Leib und Leben, wenn man der Obrigkeit widersprach. Vielleicht komme ich ja heutzutage mit einem blauen Auge davon, und man versucht mich nur zu ignorieren.

Beitrag über Ausschusssitzung

Link zur Facebook-Seite der Stadt Zella-Mehlis

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