Die „Lebenswirklichkeit“ von Frau Lieberknecht

In verschiedenen Postillen war heute nachzulesen, dass die wichtigste Kämpferin für den einheitlichen, gesetzlichen Mindestlohn, die einer Partei (CDU) angehört bzw. sie in Thüringen auch führt, welche mal für Wirtschaftskompetenz stand. Jetzt wirft Frau Lieberknecht der einzigen Partei (FDP), die noch nicht den Widerstand gegen den völlig kontraproduktiven Mindestlohn aufgegeben hat, vor, sie würde blockieren und die Lebenswirklichkeit nicht anerkennen. Liebe Frau Lieberknecht, das was Sie da gerade betreiben ist billiger Populismus auf dem Rücken derer, die Sie und andere angeblich schützen und mit Wohltaten für ein Kreuzchen hinter der CDU-Landesliste animieren wollen. Was Mindestlohn bewirkt, können wir uns alle sehr anschaulich an den Jugendarbeitslosigkeitsraten in Frankreich, Spanien und Italien ansehen. Diese hohe Hürde führt zu mehr Arbeitslosigkeit und Schwarzarbeit, weil sie Problemgruppen vom Arbeitsmarkt ausschließt. Die Lebenswirklichkeit eines kleinen Unternehmers in „Ihrem“ Land ist Ihnen nicht bekannt oder wird aus wahltaktischen Gründen verdrängt, sonst würden Sie auch nicht Ihren Wirtschaftsminister wie einen Elefanten durch den Porzellanladen laufen lassen. Umfragen,  liebe Landesmutter, zumal wenn deren Ergebnisse stark durch Suggestivfragen verfälscht sind, spiegeln keine Lebenswirklichkeit wider, sondern das politische Ziel des Auftraggebers. Versündigen Sie sich nicht an den Schwachen, denn die grenzen Sie mit dieser Politik aus und schaden der deutschen Volkswirtschaft.

Ich hoffe, die FDP zeigt in dieser Position wirklich Kante und tritt offensiv und argumentativ gegen diese ökonomischen und sozialpolitischen „Dünnbrettbohrer“ auf.

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