Krenz von Suhler LINKEN hofiert

Anlässlich des 90. Jubiläum der „Reichskinderkonferenz in Suhl“ traf sich die Suhler LINKE mit dem rechtskräftig verurteilten Kriminellen Egon Krenz. Ich darf daran erinnern, dass Egon Krenz, als einer der wenigen politisch Verantwortlichen der DDR wegen seiner Mitverantwortung an den Mauertoten zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt wurde. Nicht vergessen ist auch die „Begeisterung“ Krenz´s für die blutige Niederschlagung der Studentenproteste 1989 in Peking. Vielleicht ist es ja die Faszination, mal mit einem ehemaligen Staatsratsvorsitzenden und Generalsekretär zusammengetroffen zu sein, was die alte Garde nach Suhl gezogen hat.

Die Aussagen, welche unter Beifall dann von Krenz in den Raum geworfen werden, sind dann schon bemerkenswert. Da wird die systematische staatliche Indoktrination des DDR-Bildungssystems heruntergespielt mit dem Hinweis, dass die heutige Indoktrination der Schüler viel schlimmer sei. Wehrkunde-Unterricht und der Ausschluss politisch unliebsamer von höherer Bildung und die Lehre vom „wissenschaftlichen Sozialismus“, der schon deshalb den anderen Gesellschaftssystemen überlegen ist, weil er „wissenschaftlich begründet“ ist, sind bei den LINKEN schon vergessen oder wollen sie vergessen machen. Deshalb war die DDR auch nicht kinderfreundlicher als das heutige System, im Gegenteil, die DDR unter der Führung der SED (dessen Rechtsnachfolger die LINKEN sind) hat vom Säuglingsalter an versucht, die Individuen einer systematischen Gehirnwäsche zu unterziehen um aus ihnen „allseits gebildete sozialistische Persönlichkeiten“ zu formen und sie in ein Kollektiv zu zwingen. Ob der Mensch es wollte oder nicht.

Wenn Krenz von der Verharmlosung „kapitalistischer Verbrechen“ spricht, so sei an die kommunistischen Verbrechen z. B. in der Sowjetunion oder China erinnert, denen rund 100 Millionen Meschenleben zum Opfer fielen und Abermillionen ein Leben in Elend und Unfreiheit führen mussten.

In einem muss ich allerdings Krenz Recht geben, „das Erinnern dürfen wir nicht den Geschichtsfälschern überlassen“.

Deshalb braucht es intensiven Widerspruch zu den populistischen und altbackenen Thesen der LINKEN und ihrer Aktivisten, denn auch eine ständige Wiederholung von Halb- und Unwahrheiten macht sie nicht wahrer, auch nicht, wenn sie ein ehemaliges Staatsoberhaupt postuliert.

Freies Wort-Artikel: http://www.insuedthueringen.de/regional/thueringen/thuefwthuedeu/Ich-bin-innerlich-tief-beruehrt-liebe-Suhler-Genossen;art83467,2065206

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